Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Montag, 19. März 2018

Fernwärme ohne Kohle - wie sozial gerecht gestalten? Fr. 23.3.18, 17 Uhr

die Volksinitiative Tschüss Kohle lädt ein

Podiumsdiskussion:
Fernwärme ohne Kohle - wie sozial gerecht gestalten?“

Freitag, 23. März 2018, 17 Uhr
in der Ev.- Luth. Christianskirche, Klopstockplatz, 22765 Hamburg – Ottensen
Eintritt frei

Podium:
    Dr. Monika Schaal, MdHB, SPD Hamburg, Fachsprecherin für Umwelt und Energie
    n.a., Behörde für Umwelt und Energie, Projekt Erneuerbare Wärme für Hamburg (angefragt)
    Klaus Wicher, Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland - Landesstelle Hamburg
    Lukas Baer, Mieterverein zu Hamburg
    Prof. Dr. Bernd Hirschl, Leiter des Projekts „Urbane Wärmewende“ in Berlin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Moderation:
    Burkhardt Plemper, Journalist

Der Kohleausstieg in der Hamburger Fernwärme ist die wirkungsvollste Einzelmaßnahme, die Hamburg für die Erreichung der Pariser Klimaschutzziele leisten kann. Die Volksinitiative Tschüss Kohle sammelt gerade Unterschriften, um mit einem Volksentscheid den Ausstieg bis 2025 durchzusetzen. Die Behörde für Umwelt und Energie hat Planungen für den Ersatz der Kohleverbrennung in der Fernwärme bis 2025 vorgelegt und dafür eine Preissteigerung von 10 % angekündigt.
Daraus folgt die Frage, wie die Wärmewende sozial gerecht werden kann. Die Antwort ist eindeutig eine politische Gestaltungsaufgabe, die allerdings zu wenig angegangen wird. Wir von Tschüss Kohle möchten die Suche nach einer Lösung mit Fokus auf die Hamburger Fernwärme anstoßen. Auf dem Podium bringen wir Verantwortliche und Expert*innen aus den beteiligten Perspektiven Regierung, Erzeugung, Mieter, soziale Hilfe und Wissenschaft zu einer konstruktiven Debatte zusammen. Wir wollen die Stellschrauben für eine sozial gerechte Wärmewende identifizieren und mit offener Haltung Handlungsoptionen diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Kommen Sie, diskutieren Sie mit. Leiten Sie diese Einladung gerne weiter.

Herzliche Grüße

Wiebke Hansen, Ulrike Eder, Dr. Ulf Skirke
Vertrauenspersonen der Volksinitiative Tschüss Kohle 

Die Unterschriftenliste und weitere Informationen finden Sie hier.