Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Sonntag, 8. November 2015

"Die Geschichte "ver.di und die Kohle" hat eine Fortsetzung erfahren ...

Der von klimaaktiven ver.di-Mitgliedern verfasste Änderungs-Antrag (ÄA) hat auf dem ver.di-Bundeskongress einen Delegierten gefunden, der es geschafft hat, den ÄA auf die Tagesordnung zu hieven. 
Welche Hindernisse er dabei überwinden musste, um es mal nett zu sagen, und wie es dann weiterging,
Zitat:
Umlenkungsversuche aus der Verdi-Spitze
Obwohl die Verdi-Spitze die Kohledebatte bis heute öffentlich mehr oder weniger aussitzt, sorgte schon die kleine Anti-Kohle-Initiative auf dem Bundeskongress für genügend Unruhe. Im Vorfeld seines Antrags hatte es, so Weisbrod gegenüber klimaretter.info, etliche Gespräche mit ökologisch orientierten Delegierten gegeben. Davon bekam offenbar auch der für Energiepolitik zuständige Verdi-Fachbereich 2 Wind und schlug Weisbrod vor, doch einen gemeinsamen Änderungsantrag einzubringen.
Dessen Inhalt aber war für Weisbrod am Ende gar nicht einsehbar. Er musste sich den Text über Dritte besorgen und erlebte – eigentlich keine Überraschung: Vom kohlekritischen Ansatz seines Antrages war in dem "gemeinsamen" Papier nicht viel zu finden, so dass er den Ursprungsantrag dann doch stellte."
Fazit:
Wir merken jetzt, dass es der Kohle-Lobby wirklich wichtig ist, ver.di auf Kohlekurs zu halten - und wir bleiben am Ball, gerade weil es die Verantwortlichen nervt.
 

Samstag, 7. November 2015

Pressemitteilung zum Abbau der CO2-Verpresssungsanlage von Gaz de France in der Altmark

Bürgerinitiative "Kein CO2-Endlager Altmark"    04.11.2015

Zum Abbau der CO2-Verpresssungsanlage von Gaz de France in der Altmark


Pressemitteilung
 
Gestern hat Gaz de France mit Arbeiten zum Rückbau der CO2-Verpressungsanlage bei Maxdorf in der Altmark begonnen. Die 6 Mill. Euro teure Anlage war niemals in Betrieb gegangen, da sich Bevölkerung und Politik fraktionsübergreifend dagegen positioniert hatten.

Die BI "Kein CO2-Endlager Altmark" begrüßt den Rückbau ausdrücklich: "Er ist das sichtbar gewordene Eingeständnis, dass der CCS-Gedanke scheitert: Erst umso mehr Kohle verbrennen, um nachträglich das CO2 abzuscheiden und in sogenannte 'geologische Speicher' zu pressen, aus denen es anschließend wieder langsam oder auch schnell entweicht mit einhergehenden Lebensgefahren und Umweltschäden - das ist absurd und hat mit Klimaschutz nichts zu tun. Die immensen hierfür erforderlichen Geldsummen müssen in den Aufbau eines Systems zur 100%igen Versorgung durch erneuerbare Energien investiert werden", so BI-Sprecher Lothar Lehmann. Christfried Lenz fügt hinzu: "Vattenfall hat die CO2-Abscheidung beim Kraftwerk Schwarze Pumpe stillgelegt, nun wird die Verpressungsanlage in der Altmark abgebaut. Das sind deutliche Signale, die sich über die Geltungsdauer des deutschen CCS-Gesetzes (bis 2018)  hinaus auswirken werden. Sie sollten auch in Brüssel, wo die CCS-Lobby noch stark vertreten ist, wahrgenommen werden. - Allemal stimmt hoffnungsvoll, dass eine sachliche und gleichzeitig emotional befeuerte Arbeit von Bürgerinitiativen eine Menge ausrichten kann."