Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Sonntag, 17. Februar 2013

Diskussion über Gaskraftwerk Wedel nimmt zu

Dank der Bemühungen der BI "Stopp! Kein Megakraftwerk Wedel" aus Wedel & Rissen und auch Dank der Initiative "Moorburgtrasse stoppen" stellen immer mehr betroffene Menschen aus Rissen die Frage nach dem Sinn des neuen fossilen Großkraftwerks.

Nachdem die BI Wedel/Rissen Ende Januar eine Info-Veranstaltung in Rissen organisiert hatte, zogen eilig der Umweltausschuss Altona (der bisher mit Teilnahmslosigkeit glänzte) und die Rissener SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok nach, die sich bisher ausschließlich mit der Weitergabe von Vattenfall-PR-Meldungen als Engagement begnügte. 

Einen guten und ausführlichen Bericht dazu gibt es bei ALTONA.info. 

Eine Anmerkung zu dem Bericht vorweg:

Dort wird die SPD Senatorin Blankau wie folgt zitiert:
Das Kohlekraftwerk “Moorburg würde als erstes abgestellt werden”, berichtet Senatorin Blankau.

Hier hat Frau Blankau öffentlich (wissentlich?) ei der Veranstaltung in Rissen die Unwahrheit gesagt. Beweis: in den Senatsverträgen mit Vattenfall zur 25,1% Beteiligung steht ausdrücklich:
Nutzung von Abwärme im Bereich Süderelbe:
Vattenfall wird im Bereich der Süderelbe die Abwärmenutzung (inkl. KWK Moorburg), sowie den Aufbau eines Niedrig-Temperatur-Fernwärmenetzes prüfen und eine Energiekonzeption zur Erschließung im Bereich der Süderelbe entwickeln.
Übersetzt heißt das: Der SPD-Senat möchte seinem Vertragspartner Vattenfall beim KoKW Moorburg den Einspeisevorrang "retten", auch wenn die Moorburgtrasse nicht kommt. Eine Politik der Energiewende sieht anders aus und würde dafür sorgen, daß das KoKW nicht ans Netz geht oder (wenn es denn nicht verhindert werden kann) so selten wie möglich läuft. Der Hamburger SPD Senat möchte stattdessen Vattenfall beim KoKW Moorburg mit den Senatsverträgen noch weiter unter die Arme greifen. Denn unter Vertragspartnern tut man einander ja gerne "gutes".



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