Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Donnerstag, 3. Januar 2013

Drei Tage Erörterungstermin zum Braunkohletagebau Nochten II in der Lausitz


Am 13. 12. 2012 endete nach drei Tagen der Erörterungstermin zur Erweiterung des Tagebaus Nochten/Wochozy. Er fand statt im Sorbischen Kulturzentrum der Gemeinde Schleife (obersorbisch Slepo) im nord-sächsischen Teil der Lausitz, wenige km entfernt vom fraglichen Gebiet.

Der Energiekonzern Vattenfall will dort vier Dörfer und einen Ortsteil vernichten und die Landschaft drum herum. Insgesamt etwa 1.500 Menschen sollen aus ihren Dörfern, Mühlrose/Miloraz, Mulkwitz/Mulkecy, Rohne/Rowno, Klein-Trebendorf/Trjebin, sowie aus Schleife-Süd/Slepo „umgesiedelt“ werden, im Klartext vertrieben.

Und wofür das Ganze? Rund 300 Millionen Tonnen Braunkohle will Vattenfall aus dem Gebiet durch den Schornstein jagen. Das entspricht allein an CO2 einer Menge von ebenfalls 300 Mio. Tonnen. Zum Vergleich: der jährliche CO2-Ausstoß von ganz Hamburg beträgt ca. 17 Mio. Tonnen.

In den Medien wurde über diese immensen Zerstörungsabsichten und über den Erörterungstermin wenig berichtet.

„Moorburgtrasse stoppen“ hat sich in der Region um Nochten/Wochozy bei Beteiligten am Erörterungstermin umgehört. 

 

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