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Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Donnerstag, 18. August 2011

Moorburgtrasse wird neuerdings auch von der Altonaer Regierungskoalition aus SPD und GAL abgelehnt


Die BI Moorburgtrasse-stoppen begrüßt die  eindeutige Aussage zur umstrittenen Moorburgtrasse in der von GAL und SPD im Bezirk Altona beschlossenen Koalitionsvereinbarung. Auch, wenn wir wissen, daß dies realpolitisch nicht viel heißen muss, da die Verantwortung im Planfeststellungsverfahren bei der BSU und damit beim Senat liegt.. Bemerkenswert ist dennoch, dass die SPD-geführte Bezirksregierung aus dem Mainstream der Hamburger SPD mit ihrer Haltung zur Moorburgtrasse ausschert (am Rande: Altona ist BM Scholzens seine reale und politische Heimat ...).


Im Koalitionsvertrag für Altona heißt es wörtlich:
„Die Vertragspartner plädieren für eine dezentrale Wärmeversorgung und lehnen deswegen die so genannte Moorburg-Trasse grundsätzlich ab.“

Wer sich jetzt noch für die Moorburgtrasse ausspricht, stellt sich also gegen die Bürger, gegen die Wissenschaft, gegen mittelständische Wärmeversorger und gegen die politische Mehrheit in Altona. Damit fällt Vattenfalls Argumentation eines übergeordneten Allgemeinwohls als Grundlage für den Bauantrag in sich zusammen.

Zuerst haben die Hamburger Bürger in Form der BI Moorburgtrasse-stoppen anhaltend gegen die Baupläne protestiert und auf den Schaden für die Menschen, die Umwelt und das Klima hingewiesen. Untermauert wurde der Protest durch ein eindeutiges Urteil im Verfahren um den verlangten Baustopp. Danach hat die Wissenschaft sich ungewöhnlich eindeutig in Form des Masterplan Gutachtens zum Klimaschutz und einer Stellungnahme durch Prof. Dietrich Rabenstein von der HCU (HafenCityUniversität) gegen die Moorburgtrasse ausgesprochen. Beide Gutachten verweisen auf die ökologischen und ökonomischen Nachteile der Trasse, weil ein Wettbewerb um die bestmögliche Wärmeversorgung Hamburgs durch die Trasse verhindert würde. Darauf folgte das überwältigende Votum des Volksbegehrens „unser Hamburg, unser Netz“ für einen Umbau der Energieversorgung Hamburgs auf regenerative Erzeugungsarten. Und nun folgt auch die Politik mit ihrem Votum gegen die Moorburgtrasse. Die BI Moorburgtrasse hat in Einzelgesprächen und auf öffentlichen Veranstaltungen wiederholt dargelegt, daß die Wärmeversorgung aus dem KoKW Moorburg nicht wie von Vattenfall behauptet ohne massive weitere CO2 Emissionen machbar ist. „Heute ist ein guter Tag für Hamburg und das Klima“, so Heike Breitenfeld von der BI, „unser ausdauerndes Bemühen für ein transparentes Verfahren und die Aufklärung der politischen Entscheidungsträger zeigt Wirkung.“

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