Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Sonntag, 21. August 2011

Immer mehr Proteste gegen Vattenfall an und auf der Strecke

Trotz des in diesem Sommer seltenen Sommerwetters am heutigen Tag liegen Schattenwolken über den Marketingleuten von Vattenfall. Denn bemerkenswert oft säumten dieses Jahr HamburgerInnen die Strecke, die zwischen einem netten Radevent und dem greenwashing von Vattenfall unterscheiden können. Ebenso gab es Radfahrer im Teilnehmerkreis, die sich "Anti-Vattenfall" Trikots übergestreift hatten. Viele andere HamburgerInnen gehen schon gar nicht mehr an die Strecke. Laut Abendblatt waren 2011 weniger Zuschauer da als sonst, trotz des sonnigen Wetters. Eine Abstimmung mit den Füßen?


Plakat einer Zuschauerin in Harburg an der Winsener Straße


Diese HamburgerInnen wenden sich wie die BI Moorburgtrasse-stoppen gegen die anhaltende Vereinnahmung von Sport- und Kulturveranstaltungen durch den Vattenfall Konzern. Wie bei den Hamburger Lesetagen versucht der Kohle- und Atomkonzern, durch dominantes Namenssponsoring von Großveranstaltungen im öffentlichen Raum von seinem eigentlichen Kerngeschäft abzulenken. Bereits 2009 war Vattenfall deshalb „Gewinner“ des ‘Climate Greenwash Award’ .

Das Radrennen Cyclassics ist ein Radevent, das europaweit tausende AmateurfahrerInnen und deren Familien nach Hamburg und zehntausende Hamburger an die Radstrecke zieht. Deshalb ist das Radrennen nicht Ziel unserer Kritik.

Das Ziel unserer Kritik ist die Konzernpolitik von Vattenfall.

Spätestens jetzt, in Zeiten der „Energiewende“, wäre es für Vattenfall an der Zeit, seine Stromproduktion von der klimaschädlichen und menschenverachtenden Erzeugung per Kohle oder Atom umzustellen. Entschädigungsforderungen für die Pannen-AKWs Krümmel u. Brunsbüttel, das im Bau befindliche KoKW Moorburg, die gegen alle Widerstände weiterhin geplante Moorburgtrasse etc. sind aber Ausdruck dafür, daß Vattenfall in Deutschland die Energiewende nicht mitgeht.

 
Eines ist klar: Haben die Cyclassics auch in 2012 wieder das Anhängsel "Vattenfall", dann sind wir auch wieder dabei.

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