Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Sonntag, 5. Juni 2011

Das war Vattenfall wegbassen




Die lauteste Demo in der Geschichte der BI Moorburgtrasse-stoppen und der "Recht auf Stadt" Bewegung.
Fazit: Unser Anliegen war unüberhör-, aber vor allem auch unübersehbar!




Zwischen 1000-1500 Personen haben sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg gemacht, zusammen den Weg der geplanten Trasse "abzubassen". Ich glaube, vielen ist dabei erst aufgegangen, auf welcher Länge hier ein Schneise durch Hamburg und Altona von Vattenfall gezogen werden soll.
Natürlich läßt sich eine solche Aktion mit der klaren Ausrichtung auf "weniger Reden, mehr Musik" nicht in die klassischen Kategorien einer typischen Demo mit 4 Minuten Redeblöcken einordnen. Neues ausprobieren, neue Wege der Kommunikation wagen, mit neuen Partnern wie den Hedonisten gemeinsam eine solche Aktion stemmen, das war das Ziel und das haben wir erreicht. Und wir haben viele, viele Unterschriften für das Volksbegehren und Einwendungen gegen die Trasse gesammelt. Und wir haben junge Leute darauf aufmerksam gemacht, daß sie das Recht auf Stadt haben und daß sie das Recht haben, dieses Recht einzufordern: laut, energisch, friedlich. 

Ziemlich gut für einen sonnigen Nachmittag, wie ich finde. 

Danke an die Hedonisten und dem AK Lokale Ökonomie für die Beteiligung mit Lautsprecher-Wagen sowie allen Mitwirkenden und - tanzenden, Ordern und Initiativen, die mit aufgerufen und so die Demo GROSS gemacht haben. 

Wir sehen uns wieder! Wem gehört die Stadt: UNS!


Und hier ein paar Impressionen, eingestellt in die Fotocommunity.
Rückblick:

Eine musikalische Demo, wie sie Hamburg noch nicht gesehen hat. 

Vattenfall weg bassen
Foto: Demo am 28.5.2011: Quelle: http://flic.kr/p/9N57mr
Mit dreckigen Beats gegen Vattenfalls „saubere“ Schneisen
Der Konzern Vattenfall plant erneut tiefe Gräben für dicke Rohre vom KoKW Moorburg bis nach Altona. Dicke Rohre verstopfen das Netz, untertunneln die Stadt und verfestigen den destruktivem Monopolismus.

Keine Fernwärme durch Kohleverbrennung!
Wir können auch anders: kleine Kraftwerke selbst organisieren – dezentral, unabhängig, klima- und kulturfreundlich.

Aufruf zum Trassenbassen: Mit 60 Hz gegen jährlich 9,5 Mio. Tonnen CO2
Wir bassen da, wo Vattenfall baggern will: Hafenstraße – St. Pauli – Holstenstraße – Suttnerpark – Lunapark.  

Schluss mit Schmusekurs! Schnappt Euch die Netze! Macht klar Schiff! Volle Bassseite gegen Vattenfall!


Es rufen auf (Stand 27.05.2011):
AG Lunapark; Volksbegehren "UNSER HAMBURG - UNSER NETZ"; Hedonistische Internationale; moorburgforever; stop greenwashing; Grüne Jugend Hamburg;  Suttnerblog; ROBIN WOOD Regionalgruppe Hamburg-Lüneburg; SDS Hochschulgruppe Universität Hamburg; Hafenstraße; Arbeitskreis lokale Ökonomie; Lux & Konsorten; BI Moorburgtrasse stoppen; PoKoBi VoLXbier; Initiative Essohäuser, No BNQ


Flyer als PDF

Wichtig: vor dem Bassen Einwendung schreiben!
Damit wir die Straßen in Altona auch die nächsten Jahre noch für Aufzüge a la "Vattenfall wegbassen", Euromayday, etc, nutzen können, müssen wir die Moorburgtrasse stoppen! Dafür jetzt und hier
- Einwendung runterladen
- ausdrucken, unterschreiben, abschicken, fertig

und dann ab zum Bassen!





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