Willkommen auf der Internetseite der Initiative Moorburgtrasse-stoppen.
Die Verhinderung der von Vattenfall geplanten Fernwärmeleitung vom KoKW Moorburg bis nach HH Altona (die sog. Moorburgtrasse) ist das ursprüngliche Anliegen unserer Initiative gewesen. Diese konnte von einem entschlossenen Bündnis verhindert werden. Ein gleichberechtigtes Anliegen unserer Initiative ist es nun, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Kohlekraftwerks in Moorburg zu verhindern.
Wir engagieren uns außerdem für eine sozial gerechte, dezentrale und regenerative Energieerzeugung in Hamburg (und weltweit). Wir freuen uns über MitstreiterInnen, Deinen Kommentar auf unserer Seite und auch über Spenden, um unsere bisherige erfolgreiche Kommunikations- und Aktionsarbeit fortsetzen zu können.
Initiative Moorburgtrasse-stoppen

Donnerstag, 8. September 2016

17.9.: TTIP & CETA Demo & Aufruf: "Ökostrom für Gewerkschaftshäuser“

Abkommen wie TTIP und CETA mit ihren Schiedsgerichten für Investorenschutz hebeln die Demokratie aus, sie knebeln demokratisch gewählte Parlamente und Regierungen.
Zur Erinnerung: laut unserer Verfassung gibt es etliche andere Grundrechte, allerdings kein Grundrecht auf Profit.

Gerade das Beispiel Moorburg und die Investitionsschutzklagen des Konzerns Vattenfall machen deutlich: Es ist leider nicht überflüssig, daran zu erinnern, was unter dem Schutz des Grundgesetzes steht und was eben auch nicht.
Anhand des Beispiels Vattenfall warnt z.B. auch die Süddeutsche (!) Zeitung vor den „Gefahren durch Internationale Schiedsgerichte“ ( SZ v. 24.9.2015)
Klar, am 17.9. beteiligen wir uns an der Hamburger Demo Stopp TTIP und CETA (Beginn 12 Uhr Rathausmarkt), also in gut einer Woche. Wir hoffen, Ihr kommt ebenfalls zahlreich.

Für uns sind Klimaschutz und unser NEIN zu Schiedsgerichten für Investorenschutz spezifische Gründe, am 17.9. mit dabei zu sein; denn wir haben am Beispiel Moorburg ja erlebt, wie klima- und umweltschädlich die Paralleljustiz ist.

Für Klimaschutz engagieren wir uns auch bei unsern z.T. etwas klimavergessenen BündnispartnerInnen.
Einzelne Aktive der BI „Moorburgtrasse stoppen“ beschäftigen sich – als Gewerkschaftsmitglieder - mit der klimaschädlichen Politik der Gewerkschaften und versuchen so, den Kohleausstieg – zügig u. sozialverträglich - zu befördern und den gewerkschaftlichen Kohlelobbyismus zu beenden.
Deswegen haben wir und andere klimaaktive GewerkschafterInnen für die Stop-CETA-und-TTIP-Demo am 17. 9. ein Flugblatt vorbereitet, das für klimafreundliche Gewerkschaftsmit-glieder Anregungen enthält. Überschrift „Ökostrom für Gewerkschaftshäuser“.
Ihr findet es unter diesem Link .

Bitte verbreitet den Link weiter und druckt Euch für die Demo so viele Exemplare aus, wie Ihr halt verteilen könnt und mögt (20 Exemplare ist schon super). Auch klimaaktive GewerkschafterInnen, die woanders zur Stop CETA- und TTIP-Demo gehen, dürfen sich hier gerne bedienen.

Es danken mit sonnigem Gruß
Die klimaaktiven Gewerkschaftsmitglieder innerhalb (u. außerhalb) der BI Moorburgtrasse stoppen

PS
gegenüber der Pro-Kohle-Lobby bei ver.di und anderen Gewerkschaften sind wir schon ein kleines Stück vorangekommen. Details gerne auf Anfrage.

Sonntag, 8. November 2015

"Die Geschichte "ver.di und die Kohle" hat eine Fortsetzung erfahren ...

Der von klimaaktiven ver.di-Mitgliedern verfasste Änderungs-Antrag (ÄA) hat auf dem ver.di-Bundeskongress einen Delegierten gefunden, der es geschafft hat, den ÄA auf die Tagesordnung zu hieven. 
Welche Hindernisse er dabei überwinden musste, um es mal nett zu sagen, und wie es dann weiterging,
Zitat:
Umlenkungsversuche aus der Verdi-Spitze
Obwohl die Verdi-Spitze die Kohledebatte bis heute öffentlich mehr oder weniger aussitzt, sorgte schon die kleine Anti-Kohle-Initiative auf dem Bundeskongress für genügend Unruhe. Im Vorfeld seines Antrags hatte es, so Weisbrod gegenüber klimaretter.info, etliche Gespräche mit ökologisch orientierten Delegierten gegeben. Davon bekam offenbar auch der für Energiepolitik zuständige Verdi-Fachbereich 2 Wind und schlug Weisbrod vor, doch einen gemeinsamen Änderungsantrag einzubringen.
Dessen Inhalt aber war für Weisbrod am Ende gar nicht einsehbar. Er musste sich den Text über Dritte besorgen und erlebte – eigentlich keine Überraschung: Vom kohlekritischen Ansatz seines Antrages war in dem "gemeinsamen" Papier nicht viel zu finden, so dass er den Ursprungsantrag dann doch stellte."
Fazit:
Wir merken jetzt, dass es der Kohle-Lobby wirklich wichtig ist, ver.di auf Kohlekurs zu halten - und wir bleiben am Ball, gerade weil es die Verantwortlichen nervt.
 

Samstag, 7. November 2015

Pressemitteilung zum Abbau der CO2-Verpresssungsanlage von Gaz de France in der Altmark

Bürgerinitiative "Kein CO2-Endlager Altmark"    04.11.2015

Zum Abbau der CO2-Verpresssungsanlage von Gaz de France in der Altmark


Pressemitteilung
 
Gestern hat Gaz de France mit Arbeiten zum Rückbau der CO2-Verpressungsanlage bei Maxdorf in der Altmark begonnen. Die 6 Mill. Euro teure Anlage war niemals in Betrieb gegangen, da sich Bevölkerung und Politik fraktionsübergreifend dagegen positioniert hatten.

Die BI "Kein CO2-Endlager Altmark" begrüßt den Rückbau ausdrücklich: "Er ist das sichtbar gewordene Eingeständnis, dass der CCS-Gedanke scheitert: Erst umso mehr Kohle verbrennen, um nachträglich das CO2 abzuscheiden und in sogenannte 'geologische Speicher' zu pressen, aus denen es anschließend wieder langsam oder auch schnell entweicht mit einhergehenden Lebensgefahren und Umweltschäden - das ist absurd und hat mit Klimaschutz nichts zu tun. Die immensen hierfür erforderlichen Geldsummen müssen in den Aufbau eines Systems zur 100%igen Versorgung durch erneuerbare Energien investiert werden", so BI-Sprecher Lothar Lehmann. Christfried Lenz fügt hinzu: "Vattenfall hat die CO2-Abscheidung beim Kraftwerk Schwarze Pumpe stillgelegt, nun wird die Verpressungsanlage in der Altmark abgebaut. Das sind deutliche Signale, die sich über die Geltungsdauer des deutschen CCS-Gesetzes (bis 2018)  hinaus auswirken werden. Sie sollten auch in Brüssel, wo die CCS-Lobby noch stark vertreten ist, wahrgenommen werden. - Allemal stimmt hoffnungsvoll, dass eine sachliche und gleichzeitig emotional befeuerte Arbeit von Bürgerinitiativen eine Menge ausrichten kann."

Mittwoch, 16. September 2015

Änderungsantrag für den ver.di-Bundeskongress 2015: "Energiesystem umgestalten ..."

ver.di Mitglieder aus HH haben an einem Änderungsantrag mitgearbeitet, der auf dem kommenden ver.di-Bundeskongress 2015 zur Abstimmung gestellt werden wird.



Wer Delegierte kennt, die zum Bundeskongress fahren: gerne auf diesen Antrag aufmerksam machen. 

Bei klimaretter.info gibt es mehr Informationen zum Hintergrund. 

Freitag, 24. Juli 2015

Verbände und NGOs solidarisieren sich mit friedlichen Protesten gegen Kohlekraft

PRESSEMITTEILUNG

24. Juli 2015



* "'Ende Gelände' ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus der Kohle"

* Verbände und NGOs solidarisieren sich mit friedlichen Protesten gegen Kohlekraft

Etliche Nichtregierungsorganisationen, darunter sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, Attac, die NaturFreunde Deutschlands und weitere mehr, erklären sich solidarisch mit friedlichen
Protesten gegen die Kohle.

Mit Blick auf die Kampagne zivilen Ungehorsams "Ende Gelände" vom 14. bis 16. August 2015 im Rheinischen Braunkohlerevier, heißt es in der heute veröffentlichten Solidaritätserklärung (http://t1p.de/rfn1):
"'Ende Gelände' ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute vom Klimawandel bedroht sind."

Die unterzeichnenden Organisationen betonen die Dringlichkeit des Handelns angesichts der dramatischen Folgen des Klimawandels: "Trotz massiver Gefahren und gegen alle Proteste halten die Energiekonzerne
unbeirrt an der Kohleförderung und -verstromung fest. Auch die Signale aus Bundes- und Landesregierungen sind völlig unzureichend, um eine Umkehr einzuleiten. Selbst die geplante 'Kohleabgabe' für die dreckigsten Kraftwerke wurde auf Druck der Kohlelobby zurückgenommen".

Weiter heißt es in der Erklärung: "Wir, die unterzeichnenden Organisationen, sind erschüttert über diese Politik und die existenzielle Gefährdung von weltweit Millionen Menschen durch den Klimawandel. Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen. Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle."

Die Solidaritätserklärung wurde unterzeichnet von (in alphabetischer Reihenfolge): 350.org, Attac Deutschland, BürgerBegehren Klimaschutz, Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.), Bund für Umwelt und Naturschutz - Landesverband NRW e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz - Landesverband Sachsen e.V., BUNDJugend NRW, Campact, FIAN Deutschland e.V., Initiative Buirer für Buir, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam Deutschland e.V., PowerShift, Robin Wood, Umweltinstitut München e.V., Urgewald, WEED -
Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.
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Für Presseanfragen zur Solidaritätserklärung:

* Christoph Bautz (Campact) , Tel: 0163-59 57 593

* Philip Bedall (Robin Wood), Tel: 0160-99 78 3336

* Eberhard Heise (Attac), Tel: 0175-68 78 455

* Laura Weis (PowerShift), Tel: 01579-23 00 225, 030-55 57 8538

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Weitere Informationen:

* Die Solidaritätserklärung im Wortlaut:
http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2015/07/Solierkl%C3%A4rung-Kohleproteste-Ende-Gel%C3%A4nde-24.07.15_compl..pdf
(Kurzlink: http://t1p.de/rfn1)

* Homepage der Kampagne "Ende Gelände":
https://ende-gelände.org

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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069 900 281-42; 0151 6141 0268
Mail: presse@attac.de, Fax: 069 900 281-99

Dienstag, 30. Juni 2015

Lausitzer Klima- und Energiecamp für Strukturwandel in der Lausitz …………..JA zur Lausitz – NEIN zu neuen Tagebauen

Webbanner LausitzcampBereits zum fünften Mal wird dieses Jahr das Lausitzer Klima- und Energiecamp stattfinden. Vom 5. bis 9. August treffen sich in Groß Gastrose bei Guben Klimaschützer*innen aus der Lausitz, Berlin, Polen und dem ganzen Bundesgebiet. Der Höhepunkt des Camps wird ein Aktionstag am Samstag, dem 8. August, sein. Das Camp ist außerdem das diesjährige Ziel der umweltpolitischen Fahrradtour „Tour de Natur“.

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Hier geht es zum bunten Mobi-Flugblatt der Vorbereitungsgruppe vom Lausitzcamp.

Und hier findest Du die kleine Einladung aus Hamburger Sicht.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Kolumbiens Kohle - Deutschlands Doppelmoral

Hinweis auf ein radio-feature des Deutschlandfunk:

Kolumbiens Kohle - Deutschlands Doppelmoral

Zitat: 
Drohungen,
Vertreibung, Morde - jahrelang haben paramilitärische Einheiten Platz
für den lukrativen Kohleabbau im Nordosten Kolumbiens geschaffen.
Zwischen 1996 und 2006 wurden fast 60.000 Menschen vertrieben und 2.600
Menschen ermordet. Profiteure der Menschenrechtsverletzungen sind auch
deutsche Energieversorger.
Von Nicolas Martin
Natürlich ebenfalls dabei: Vattenfall (wobei unseres Wissens nach Vattenfall aktuell mehr auf Kohle aus den Apalachen in den USA setzt, die noch billiger ist)



Hier geht es zum feature.